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Führungszeugnis

Das Führungszeugnis beinhaltet bestimmte über eine Person im Bundeszentralregister enthaltene Angaben. Im Führungszeugnis wird unter Aufführung der vollständigen Personalien hauptsächlich verzeichnet, ob die betreffende Person vorbestraft oder nicht vorbestraft ist. Es dient damit als Nachweis der Unbescholtenheit.

In ein Führungszeugnis werden jedoch nicht alle im Zentralregister vorhandenen Eintragungen aufgenommen. Entscheidend für die Inhalte ist die Art des Führungszeugnisses. Es gibt verschiedene Arten:

  • für private Zwecke (Beleg-Art N); das Führungszeugnis wird Ihnen direkt per Post nach Hause gesandt
  • zur Vorlage bei einer Behörde (Beleg-Art O); das Führungszeugnis wird direkt der Behörde zugesandt, die Sie angeben. Bitte geben Sie in diesem Fall die Anschrift der Behörde und den Verwendungszweck an sowie das Aktenzeichen.
  • Personen, die zur Kinder- und Jugendbetreuung eingesetzt werden, benötigen ein erweitertes Führungszeugnis. Wer dies beantragt, hat eine schriftliche Aufforderung vorzulegen, in der die Stelle, die das erweiterte Führungszeugnis verlangt, bestätigt, dass die Voraussetzungen hierfür vorliegen (§ 30 A Bundeszentralregistergesetz). Ein erweitertes Führungszeugnis kann als Belegart N oder O beantragt werden.



Welche Unterlagen werden benötigt?


  • Personalausweis bzw. Reisepass zum Nachweis der Identität
  • Für behördliche Zwecke: Anschrift der Behörde und Angabe des Verwendungszwecks bzw. des Geschäftszeichens
  • Für erweiterte Führungszeugnisse (N oder O): Bestätigung gem. § 30 a BZRG




Welche Gebühren fallen an?

Gebühren entstehen in Höhe von 13,00 Euro. Diese sind bei der Beantragung zu entrichten.